
Oft beginnt alles mit dem einfachen Dasein
Mit dem Bedürfnis, endlich gehört, gesehen und verstanden zu werden. Dieses Gesehenwerden trägt meist wesentlich dazu bei, dass alles etwas leichter wird und wir uns nicht mehr alleine damit fühlen.
Es entlastet und schafft Raum, in dem Sicherheit wachsen kann - und aus dieser Sicherheit entsteht allmählich wieder Boden und Halt. Daraus folgt Zuversicht, Klarheit und neue Orientierung.
Was bedeutet traumasensible Begleitung?
Traumasensible Begleitung ist ein behutsamer, ressourcenorientierter und stabilisierender Ansatz.
Seine Grundlage bildet das Wissen über:
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Stress- und Traumafolgen
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Neurobiologie und unser Nervensystem sowie
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die Bedeutung sicherer Beziehungserfahrungen.
Traumasensible Begleitung hilft, das eigene Gewordensein zu verstehen – alte (Schutz)muster zu erkennen und mehr Mitgefühl für sich selbst zu entwickeln.
In der traumasensiblen Begleitung geht es nicht um das Aufarbeiten der Vergangenheit. Es geht darum zu erkennen, wie frühere Verletzungen und Prägungen sich bis heute auswirken können und unser Denken, Fühlen und Verhalten geformt haben.
Wenn wir die dahinterliegende Schutzreaktion von damals (an)erkennen, können wir schrittweise neue Verhaltensweisen einüben, die unser Leben erleichtern.
Wir lernen mit mehr Verständnis und Mitgefühl auf uns selbst blicken, statt uns zu verurteilen.
Diese Haltung uns selbst gegenüber entlastet und bringt uns in mehr Verbundenheit und Handlungsfähigkeit.